Eine Lesung am See…

Hallo Ihr Lieben!!!

Mein neuer Post hat etwas auf sich warten lassen. Aber in den vergangen Wochen gab es viel Trouble, sodass ich einfach keine Zeit und Ruhe dafür gefunden habe. Aber hier nun, wie versprochen ein kleiner Bericht zu meiner Lesung in Lengerich (Emsland) an der wunderschön romantischen Ramingsmühle.

Eine Freundin von mir ist Frauenbeauftragte bei der Samtgemeinde Lengerich und fragte mich im März, ob ich mir vorstellen kann bei einem Cocktail Abend ein wenig aus meinen Büchern zu lesen. Natürlich habe ich sofort zugesagt. An dieser Stelle schon mal ein Danke Schön an Brigitte! 🙂

Es war meine dritte Lesung. Und jede von ihnen war wirklich einzigartig toll. Die erste war gleich eine Feuertaufe. An der Hauptstraße im Ort, im Biergarten, vor etwa 15 Frauen. Da hatte meine Stimme gut zu kämpfen. Hihi. Aber auch die Nervosität war nicht ohne. Doch ich treffe glücklicherweise sehr oft auf interessierte und neugierige Menschen, mit denen ich über meine beiden Romane spreche. Das übt schon mal im Antworten geben. 🙂

Aber nun stand also die dritte Lesung bevor. Ich packte also meine sieben-Sachen und machte mich auf ins Emsland. Zu meiner Ausstattung gehören traditionell:

Ich nehme immer mein Tablet mit und habe darauf quasi einen Spickzettel gespeichert mit Auszügen aus den Büchern und Stichworten dazu, was ich erzählen will. Ich mag es mittlerweile fast lieber aus den Büchern direkt zu lesen, weil beim Blättern all die Szenen wieder durch meine Gedanken strömen, doch man hat nicht immer ausreichend Licht, daher habe ich es als Notfall immer dabei. Natürlich sind auch immer meine Flyer on Board. Obgleich ich mir des öfteren habe sagen lassen, dass ich doch direkt vor Ort bitte Bücher anbieten / verkaufen soll, sträubt es sich in mir ein klein wenig dagegen.  Ich fühle mich dann so, als würde ich den Leuten etwas aufdrängen. Die Lesung mutiert zur Verkaufsveranstaltung und das ist etwas, was ich persönlich nicht gut finde. In meiner Fantasie sind die Personen, die sich begeistern lassen haben von Alex und / oder Chuccos Geschichte am Folgetag immer noch begeistert und können dann das Buch online oder (noch besser) bei ihrem Buchhändler kaufen. Aber gut. Vielleicht ist das einfach eine Einstellungssache. Mal schauen, ob ich das irgendwann einfach mal ausprobiere.

Bei meinen Lesungen bisher (ja, allen dreien) habe ich das Programm mehrseitig angepackt. Ich erzähle ein wenig von mir, viel vom Schreiben und vom Autorenleben, stelle natürlich auch die Romane vor und lese dann und wann kleinere Texte aus den Büchern vor.

An diesem Abend war vor allem das „Blumentattoo“ in meinem Fokus. Ich war noch mittendrin in der Story wegen der Leserunde bei Lovelybooks, die in den Tagen zuvor gelaufen ist. „Jackpot“ ist also leider etwas untergegangen. Aber das kann passieren. Vom Gefühl her habe ich mir nach dem Abend sowieso vorgenommen, einen Roman detaillierter vorzustellen und darauf einzugehen. Aber irgendwie ist doch jeder Abend anders…. 🙂

Dieses mal war besonders schön, wie toll das Publikum mitgemacht hat. Viele Mädels, die beim Cocktail trinken ruhig zugehört haben und wieder und wieder Fragen gestellt haben. Ich LIEBE das!!! Es hat super funktioniert. DAS ist für mich eine erfolgreiche Lesung. Wenn Publikum (Ihr) und (Autor) anfangen miteinander zu reden oder sogar zu diskutieren. Warum schreibt man das so? Warum sieht das Cover so aus? Wie ist es Autorin zu sein? Und die Standardfrage… Wann kommst Du noch zum Schreiben? hahahaha…

Es ist ein Erlebnis – auch oder vielleicht sogar vor allem für mich – meine Romane und das Autorenleben von dieser Seite zu erleben. Ich mag die Energien, die an einem solchen Abend fließen. Wenn man sich dem Publikum öffnet und ihnen den Raum und die Zeit gibt sich zu beteiligen, dann weiß man vorher nie genau, was passieren wird. Und genau so soll es meiner Meinung nach sein.

Wir haben an dem Abend ganz schön lange gezaubert. Und auch nach meiner „Vorstellung“ bin ich noch geblieben und habe mit fast jeder Teilnehmerin nochmal sprechen können. Es war wirklich ein rundum gelungener Abend! Und ich bin spät, zwar müde aber sehr zufrieden zurück ins Münsterland gefahren.

Die Vögelchen flüstern übrigens von den Dächern, dass es nicht der letzte Termin in diesem Jahr in Lengerich war. Wir werden sehen, ob ich noch mal wieder komme. Dann vielleicht mit ein paar Büchern im Gepäck. 🙂

Sei authentisch! Das wurde auf dem Autorentreffen auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse immer wieder gepredigt! Dazu muss man allerdings erst einmal herausfinden, wer man als Autor überhaupt ist. Was von mir ist wichtig genug, was von mir gehört hier nicht her? Aber ich glaube alleine über das Thema könnte man ganze Bücher / zumindest aber einen weiteren Blogeintrag schreiben. 😉 Später!

Ich freue mich drauf! Und wer es bis hierher geschafft hat und neugierig ist, wie eine Lesung mit Sandra Meijer live aussieht…. ich hab ja noch Termine frei. Meldet Euch gerne! hihihi

Groeten

Eure Sandra

One Reply to “Eine Lesung am See…”

  1. Danke für den Bericht. Ich konnte an dem Abend leider nicht. Aber wenn Du wiederkommst, wird es hoffentlich klappen. Ich habe Jackpot! zügig durchgelesen, obwohl ich eher selten ein Buch in die Hand nehme.
    Viel Erfolg wünsche ich Dir!

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