Vom Vorbereiten und Nachdenken

Hallo Ihr Lieben!!

Die letzten Stunden der Bewerbungsphase für die Leserunde laufen. Und es sind bereits vier Bewerbungen eingegangen! Ich bin schon sehr gespannt, wie viele sich noch anmelden bis morgen.

Und so sitze ich daheim (jeder Urlaub geht ja leider auch mal zu Ende) und hole das nach, was ich letzte Woche in Zeeland sträflich vernachlässigt habe. Ich lese meinen zweiten Roman.

Nicht nur die Vorbereitung auf die Leserunde, sondern auch auf die Lesung in der kommenden Woche. Ein Cocktailabend, bei dem ich der Special Act sein darf. Und während ich so da sitze. Zeile um Zeile lese und mir Notizen mache und Absätze markiere, da weiß ich wieder warum es mir so schwer fällt Roman Nummer drei zu schreiben.

Jedes Mal, wenn ich wieder durch die Zeilen meiner Geschichte fliege, dann tauche ich ein in die Bilder in meinem Kopf. Sehe die liebgewonnenen Charaktere wieder und die Szenen, durch die ich sie geschickt habe. Und es wird wieder zum Roman für mich. Es ist schwer vorstellbar, dass es sie ohne mich nicht geben würde. Sind sie doch so real für mich geworden. Ein ganzes Jahr haben sie mich begleitet. Und in meinen Gedanken sind sie mehr als nur ein paar Zeilen im Buch.

Lissie zum Beispiel (ohne zu viel zu verraten). Dieser kleine Wirbelwind an Mensch. Mit ihren roten Locken. Ihrem sonnigen Gemüt und ihrer frechen Schnau*** (darf man das sagen in einem Blog?).

Ich glaube der Schritt von Roman eins zu Roman zwei war schnell und ohne viel Gegrübel. Der erste war noch nicht ganz fertig, da hatte ich schon die beiden Protagonisten von Roman Nummer zwei im Kopf. Sie spukten dort wild herum, bis ich ihnen endlich den Platz einräumte, den sie so vehement gefordert haben. Und dann ging es eben weiter.

Und ich verliebe mich wieder und wieder in beide…

Was passiert also mit mir und meinen Romanen, wenn ich Buch drei schreibe? Kann ich es nochmal schaffen? Figuren entwickeln? Eine Geschichte schreiben, die mich und andere so berührt und packt? Einen Roman erschaffen? Vielleicht sogar einen „noch besseren“ Roman?

Wenn mich also Leute fragen… „Wann kommt denn Dein nächster Roman?“ … dann muss ich immer wieder auf alte Floskeln zurückgreifen. „Ist noch in Arbeit“, „Ich sammle noch Ideen“. Und sie sind wahr. Doch mir fehlt das Schreiben. Jeden Tag ein bisschen lauter. Und dann ist da dieses Bild in meinem Kopf. Ein junger Mann liegt im Gras. Er lächelt…

Vielleicht bald mehr davon! 🙂

Bis dahin. Geht’s los mit der Leserunde!

Groetjes

Sandra

Screenshot von der Homepage www.lovelybooks.de vom 30.05.2017

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